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Pädagogischer Kinderkampfsport

Das Konzept des pädagogischen Kinderkampfsportes basiert darauf, Kindern im Alter von 3 bis 15 Jahren eine breit angelegte sportliche Entfaltungsmöglichkeit zu geben, die der psychischen und physischen Entwicklung der Altersstufe entspricht. Zum besseren Verständnis unserer konzeptionellen Grundlagen möchten wir Sie daher mit einem kurzen Abriss der zugrundeliegenden Theorie vertraut machen:

Die Aussage von BREITHECKER und LIEBISCH hilft nach Auffassung des Autors bei der Formulierung der Idee des pädagogischen Kinderkampfsportes:

"Wir müssen heutzutage davon ausgehen, dass eine vornehmlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerichtete technisierte Umwelt den Bewegungsraum bei einem Großteil unserer Kinder drastisch einschränkt und somit bezüglich der psycho-physischen Entwicklung Einschneidungen vornimmt, die eine Integration in altersgemäße Spiel- und Sportgruppen der Schule und Freizeit erschweren oder gar unmöglich machen. Zwar wird in diesem Zusammenhang in zunehmendem Maße von der Haltungsschwäche unserer Schulkinder gesprochen, man vergisst darüber aber zu erwähnen, daß die meisten haltungsschwachen Schüler allgemeine Leistungsminderungen im Bereich der motorischen Hauptbeanspruchungsformen aufweisen, wovon neben der Muskelkraft besonders die Koordination und das Herz-Kreislaufsystem betroffen sind. Die Folge ist, dass sehr viele Kinder in mehrfacher Weise gesundheitlich beeinträchtigt sind."

Unser Konzept des pädagogischen Kinderkampfsportes hat es sich zur Aufgabe gemacht diesem Trend entgegenzuwirken. Um dabei seinem Namen gerecht zu werden, setzt unser Konzept auf sportdidaktische Verfahrensweisen, die u.a. aus dem schulischen Bereich stammen, jedoch eine größere Attraktivität und Nachvollziehbarkeit des Nutzens für die Kinder offenbaren. Im pädagogischen Kinderkampfsport sollen schulsportdidaktische Konzepte, wie sie z.B. Gessmann (1984 S. 22) nennt:

  • Sportunterricht als Sportarten-Lernen
  • Sportunterricht als Sozialerziehung
  • Sportunterricht als Bewegungsarrangement
  • Sportunterricht als Körpererfahrung

mit immer häufiger genannten Intentionen aus dem Kreis der Eltern, u.a. bezüglich der Motopädagogik, möglichst gut verknüpft werden:

  • Haltungserziehung
  • Körperkräftigung
  • Selbstbewußtsein
  • Körperwahrnehmung
  • Gesundheitserziehung, etc.
  • Konzentartionsschulung
  • Unterstützung bei Therapien z.B. ADHS

Zur Realisierung eines solchen Projektes muss man den Kindern eine Art des Sports oder der Bewegung bieten, mit der sie sich identifizieren können. Die Kinder müssen dauerhaft Spaß an der Bewegung finden, sich dabei entfalten können und außerdem in einem `disziplinären Rahmen` bleiben, den sie aufgrund der Attraktivität der Sportart akzeptieren.

Diese Möglichkeit bietet die koreanische Kampfkunst/Kampfsport Taekwondo, wenn sie, wie in unserer Sportschule, altersgerecht ausgelegt und von pädagogisch geschulten Trainern gelehrt wird. Das Konzept des pädagogischen Kinderkampfsportes beschränkt sich in seinem Angebot nicht nur auf Taekwondo , sondern im Zusammenspiel mit dem Tae Muay Jutsu Programm bietet es den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein weitreichendes Bewegungsprogramm aus den Bereichen Spiel, Sport, Selbstverteidigung, Kampfsport, Kampfkunst, Spaß, Akrobatik, Selbstbewusstsein, Wertevermittlung u.v.m. Grundlage des Erfolges ist dabei das Zusammenspiel von professionellen Trainern/Lehrern, Kindern und Eltern.

Unsere zahlreichen Erfolge in sportlicher wie psychologischer Hinsicht bestätigen dieses Konzept und stellen so ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal unserer Sportschule dar.